freitagsfüller #67

1. Ein Lächeln ist  manchmal einfach alles, worauf es ankommt.

2.  Kartoffelbrot ist das Leckerste was ich in den letzten Tagen gegessen habe.

3.  Ich hätte gerne mehr  Ruhe in meinem Leben, und weniger alles auf einmal.

4.  Mir fällt gerade ein, ich hole mir jetzt ein eis aus der Tiefkühltruhe.

5.  Weiße Converse Chucks, das würde ich mir wünschen wenn ich morgen Geburtstag hätte.

6.  An warmen Sommerabenden,  in einem schönen Straßenkaffee sitzen…

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich über den Feierabend, morgen habe ich eine „Plantschverabredung“ und Sonntag möchte ich mit guten Freunden verbringen!

was bisher geschah…

Ganz aktuell steht eine Wimpelkette für die Geburtstagsfeier für Sohn, Buchstabenkissen für Tochter und Sohn und eine Hülle für die Ersatzwindel in Mamas Handtasche auf dem Plan. In der Zwischenzeit kann man sich hier ansehen, was bisher so geschah:

Fortsetzung folgt…

die schürzen

Damit man nun überhaupt mal etwas zu sehen bekommt: ein paar von mir höchstpersönlich genähte Schürzen.

die zeit

So viele Ideen, Anregungen, Schönes und Nützliches das ich nähen möchte will!  Aber die Zeit. Zeit für mich. Zeit zum Nähen. Sie fehlt mir im Moment so sehr. Am Abend, wenn der Tag geschafft ist, alle alltäglichen Dinge für und mit der Familie getan sind, ja dann könnte ich. Theoretisch. Aber nun fehlt die Kraft. Und so komme ich manchmal auch nur sehr schleppend bis gar nicht mit meinen „Nähprojekten“ voran. Als ich mir diesen BLOG eingerichtet habe dachte ich: „Ja, das ist eine wunderbare Idee, das motiviert mich bestimmt zusätzlich und ich bzw. Fräulein Bernette kommen richtig in Fahrt.“ So richtig hat das jetzt noch nicht geklappt. Naja, wir wollen die Hoffnung mal nicht gleich aufgeben…

von nähmaschinen und mir

Nie hätte ich gedacht, daß auch ich irgendwann eine Nähmaschine besitzen werde. Warum? Ich hätte gar nicht gewußt, was ich damit anfangen soll. Außerdem waren Nähmaschinen für mich bisher eher etwas historisches. Das hängt wohl mit einer Geschichte meiner Familie zusammen. Als meine Ururgroßmutter mit ihren Kindern seinerzeit von Kreta nach Smyrna (das heutige Izmir) umsiedeln mußte, war auch ihre Nähmaschine an Bord des Schiffes. Das Meer soll so unruhig gewesen sein, daß es einiges einforderte. Auch ihre Nähmaschine. Ich kann mich an die Geschichten erinnern, die ich als Kind von meinem Großvater hörte. Es machte mich immer sehr traurig, daß meine Ururgroßmutter ihre geliebte Maschine auf dieser Reise verlor.

Aber nun besitze ich nicht nur eine Nähmaschine, sondern ich nähe auch „Sachen“ damit. Ich habe etwas an mir entdeckt, dessen Existenz ich nicht für möglich gehalten hätte. Ich bin kreativ!

Während andere Mädchen schön schrieben, alles nach Thema mit unterschiedlichen Farben unterstrichen und mit Herzchen verzierten, schrieb ich eher zu groß und ohne einen künstlerisch besonders zu erwähnenden Stil. Während andere Mädchen die schönsten Bilder im Kunstunterricht oder auch in ihrer Freizeit malten, war ich froh, wenn ich irgendeine Idee hatte, was ich zu Papier bringen kann. Während diese Mädchen davon träumten Modedeschöpferinnen zu werden und Kleider für sich und ihre Puppen zu nähen, laß ich Bücher von einem Mädchen in Schürze und Strumpfhosen auf einem Pferd oder von Kinderdedektiven und rätselte an „Kriminalfällen“.

Was ist passiert? Ich bin nicht ganz sicher, aber ich glaube alles hängt damit zusammen: Ich bin Mutter geworden.